So lassen Sie die Textkorken knallen

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Acht schnell-Tipps für bessere Online-Texte

2020 ist zweifelsohne ein schwieriges Jahr. Grund genug, wenigstens unsere Texte zu feiern. Wer floskelt, fliegt. Wer langweilt, wird vergessen. Finden Sie Ihren persönlichen Stil und verführen Sie Ihre Zielgruppe mit Texten, die prickeln. Es gibt kein Richtig oder Falsch, nur ein Probieren und Polieren. Bis Ihre Texte strahlen.

1. Der lockere Erzählstil

Online-Texte lesen sich am besten, wenn sie locker erzählt sind. Erklären Sie Ihrem Kunden/Ihrer Kundin die Dinge so, als wäre es der beste Freund oder die beste Freundin. Das erzeugt Nähe.

2. Bleiben Sie positiv

Vermeiden Sie negative Formulierungen wie: Sie sollten nicht bei Rot über die Straße gehen. Besser: Gehen Sie bei Grün über die Straße. Formulieren Sie Ihre Sätze so, dass der Leser sie bejaht.

3. Setzen Sie Passiv-Formen bewusst ein

Es heißt oft, man sollte zu jederzeit mit Verben werben. Eine aktive Sprache verleiht dem Text Dynamik. Allerdings kann man mit passiven Formulierungen auch wunderbar die Rolle des Opfers akzentuieren. Wir werden beispielsweise andauernd mit Informationen überflutet. Was für ein Dilemma!

4. Füllwörter meiden

Einmal, noch, vielleicht? Besser nicht. Vermeiden Sie Füllwörter, wo sie nicht hingehören. Leser können Texte schneller erfassen, wenn Überflüssiges wegfällt. Zudem gewinnen Verben an Stärke, wenn sie nicht relativiert werden. Gönnen Sie Ihren Texten einen Feinschliff und kürzen Sie Überstehendes weg.

5. Synonyme sind herrliche Helferlein

Wie wäre es mit Hingabe statt Leidenschaft und mit Vergnügen statt gerne. 145.000 Wörter stehen im Duden. Wer mit Sprache spielt, kann mehr aus seinen Texten herausholen. Kleiner Tipp: Den Text erstmal aufschreiben und anschließend die passenden Synonyme heraussuchen. Wer mit seinen Texten überrascht, bleibt im Gedächtnis kleben.

6. Verzichten Sie auf den Nominalstil

Kennen Sie Substantivitis? Dieser unangenehme Schreibvirus, der Texte aller Art befällt. Gefühlt jedes zweite Unternehmen ist davon betroffen. Der Irrglaube: verschachtelte Sätze ohne Verben wirken seriös. Ich meine: Der Text wird dadurch unnötig kompliziert und steif. Formulieren Sie Ihre Texte um und ersetzen Sie Substantive durch Verben. Sie werden feststellen, wie leicht sich Ihre Texte plötzlich lesen lassen.

7. Machen Sie mal einen Punkt

Und zwar gerne auch mal nur nach einem Wort. Durch eingebaute Tempowechsel bleibt Ihr Text bis zum Schluss spannend. Versprochen. Auch wenn man es in der Schule anders gelernt hat: In der Marketingsprache ist (fast) alles erlaubt, was gefällt. Nutzen Sie diesen Vorteil für Ihre Texte.

8. Überraschen Sie Ihre Leser durch Vergleiche

Gute Texte schmecken dem Leser wie das Entrecôte dem Gourmet. Nehmen Sie sich die Zeit, Ihre Texte sorgfältig anzurichten. Und mit Vergleichen zu würzen. Das sorgt für Kopfnicken und Zustimmung.

Übrigens: Ohne gute Texte können Unternehmen nicht erfolgreich sein

Das sage ich nicht ohne Grund. Gut gemachte Werbeslogans bleiben lange in Erinnerung. Ich sage nur: Quadratisch, praktisch, gut. Nichts ist unmöglich. Sie schaffen das!

Und wenn es nicht gelingen will, holen Sie sich einen Profi

Texten ist nicht die leichteste Übung. Meistens fehlt es an der Praxis und an den Basics. Einer eindeutigen Positionierung zum Beispiel. Ein Texter oder eine Texterin hilft Ihnen, diese zu definieren und mehr Klarheit zu gewinnen.